Exkursionen

„Carmen“ am 01.07.2018, im Opernhaus Zürich

 

Im Rahmen des Französischunterrichtes haben wir „Carmen“ gelesen.

Längst ist sie zum Mythos geworden: Carmen, die Zigeunerin, die ihre Freiheitsliebe am Ende mit dem Tod bezahlt. Bei der Pariser Uraufführung von 1875 reagierte das Publikum reserviert, wenn nicht gar schockiert auf den derben Realismus von Bizets Oper. Offensiv sinnlich vertritt Carmen eine Position, die die engen Grenzen des bürgerlichen «guten Geschmacks» der damaligen Zeit deutlich überschritt. Erst die Wiener Erstaufführung leitete den Siegeszug des Werks ein, der bis heute ungebrochen anhält. Matthias Hartmanns Inszenierung erzählt die tragische Geschichte ganz ohne folkloristische Konventionen. Unter einer gleissenden Sonne trifft die archaische Welt der Schmuggler und Zigeuner auf eine korrupte Polizeiwelt, spitzt sich das Drama zwischen Carmen und dem von ihr besessenen Sergeanten Don José unweigerlich zu.

Am Opernhaus Zürich gehört Bizets Carmen zu den Paraderollen der armenische Mezzosopranistin Varduhi Abrahamyan.

Wir nutzten die Gelegenheit dieses Stück in der Originalsprache zu besuchen.

 

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